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Tipps: So bereiten Sie Ihre Immobilie für den Verkauf vor

Eine gute Vorbereitung des Eigentümer und seiner Immobilie sind die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Verkauf.
Eine gute Vorbereitung des Eigentümer und seiner Immobilie sind die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Verkauf.

Wenn Sie etwas verkaufen möchten, sollte die Ware sauber sein, gut präsentiert werden und möglichst wenig Makel aufweisen. Dann wächst der Kaufwunsch der Interessenten. So ist es auch bei Immobilienverkauf. Bereiten Sie daher Ihr Haus oder Ihre Wohnung vor, indem Sie mit kleinen Maßnahmen das Objekt verschönern.

Zusammenfassung: Darum sollen Sie Ihre Immobilie für den Verkauf verschönern

Um Ihre Immobilie perfekt zu präsentieren, sollten Sie zum einen alle Unterlagen vorliegen haben. Zum anderen können kleine Verbesserungen oder Home-Staging den Eindruck vor Ort deutlichverbessern. Dadurch sind Interessenten eher bereit, die Immobilie zu kaufen und einen höheren Preis zu bezahlen.

Perspektivwechsel: Käufer wünschen eine perfekte Präsentation

Drehen Sie den Spieß um und wechseln Sie die Perspektive. Wären Sie Käufer, stünde sicherlich eine perfekte Präsentation auf Ihrer Wunschliste. Sie möchten alle Dokumente gebündelt bekommen, einen Grundriss, Fotos, vielleicht einen virtuellen 3D-Rundgang nutzen können und alle relevanten Informationen im Exposé lesen. Bei der Besichtigung erwarten Sie ein herausgeputztes Objekt, bei dem kleinere Mängel möglichst schon behoben wurden. Sie möchten kein schmuddeliges Treppenhaus sehen und keinen verwilderten Garten. Nicht zuletzt möchten Sie keine Überraschungen durch Rechtsmängel im Grundbuch erleben.

Und genau darum sollten Sie als Verkäufer den Interessenten nicht nur alle Unterlagen, sondern eine perfekt vorbereitete Immobilie bieten. Dadurch stärken Sie das Interesse und stützen den Verkaufspreis.

So gehen Sie vor: Bei der Verkaufsvorbereitung die Stärken und Schwächen ermitteln

Eine gute Vorbereitung beginnt mit einer Liste mit den Stärken und Schwächen. Während Sie die Stärken im Exposé nennen sollten, können Sie die Schwächen vielleicht noch beheben.

Wenn Sie diese Liste nach Beseitigungsaufwand sortieren, haben Sie eine gute Übersicht, anhand der Sie entscheiden können, was sich zu beheben lohnen könnte. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber “Aufbereitung von Immobilien”. Wenn Sie kleine oder große Probleme mit wenig Mitteleinsatz lösen können, sollten Sie das in Betracht ziehen. Denn der Effekt auf die Besichtigung und den Kaufpreis

Immobilie richtig vorbereiten: Ein gutes Gefühl ist wichtig

Renovieren vor dem Verkauf? Ja! Aber an richtigen Stellen, denn nicht alle Arbeiten zahlen sich aus.
Renovieren vor dem Verkauf? Ja! Aber an richtigen Stellen, denn nicht alle Arbeiten zahlen sich aus.
Kleinigkeiten, die gar keiner Reparatur bedürfen, sondern nur etwas “Kosmetik”, stehen natürlich ganz oben auf der Todo-Liste: Gutes Raumklima sicherstellen, saubere Fassaden, Fenster und Böden, ein gemähter Rasen und frisch gestrichene Wände ohne Löcher vermitteln den Eindruck einer gepflegten Immobilie. Dabei schwingt mit: Hier ist nicht mehr viel zu tun. Das wiederum bedeutet, dass es weniger Gründe gibt, den Preis zu verhandeln.

Auch wenn diese Dinge nach außen hin nur Kleinigkeiten sind und rational betrachtet keine Hürde darstellen sollten: Sie beeinflussen das Unterbewusstsein und machen viel mit dem ersten Eindruck, den ein potenzieller Käufer von der Immobilie hat. Dieser ist wiederum maßgeblich, um die nächsten Schritte in Richtung Kaufentscheidung zu gehen und sollte deshalb sehr ernst genommen werden.

Eine schöne Immobilie verkauft sich besser – aber vieles ist (keine) Geschmackssache

Je neutraler die Umgebung, desto weniger muss sich der Interessent wegdenken und desto einfacher sieht er sich mit seinen Gewohnheiten und Prioritäten in der Immobilie.

Was häufig vergessen wird: die eigenen “Geschmackssachen”, die in vielen bewohnten Immobilien vorhanden sind. Sie stören das Ambiente für Menschen mit anderem Geschmack und sollten deshalb für den Verkauf unbedingt entfernt werden. Am besten schon, bevor Sie die ersten Fotos machen!

Wandtattoos, farbige (Foto-)Tapete, alter Teppichboden oder eine vermüllte Garage sind kleine Dinge mit großer Wirkung. Für manch einen färben sie das Gesamtbild so stark, dass er gar nicht weiter über den Kauf/die Miete nachdenkt. Es “passt dann einfach nicht”. Der Grund dafür ist einfach: Beim Ansehen der Fotos und auch beim Besichtigungstermin stellen sich die Interessenten i. d. R. ihr Leben in der Immobilie vor und projizieren gedanklich Ihre persönlichen Dinge und Gewohnheiten in die neue Umgebung. Das daraus resultierende “Gefühl” entscheidet dann, ob sie rational überhaupt weiter darüber nachdenken. Auf einem weißen Hintergrund lässt sich die Einrichtung eben einfach besser gestalten als auf einem bunten. Jede persönliche Besonderheit des Eigentümers beeinträchtigt daher potenziell den Abschluss.

Aufwändigere Vorbereitungen können sich auszahlen!

Bei höherwertigen, aber leer stehenden Immobilien sollten Sie eventuell sogar Home Staging in Betracht ziehen. Ein professioneller Innenausstatter schafft dabei mit Licht und temporärer Einrichtung das perfekte Ambiente zum Verkauf. Durch diesen kleinen Trick stärken Sie den Kaufimpuls. Daher kann sich die Ausgabe durchaus lohnen.

Geschrieben von

Michael Weber

Michael Weber

Seit vielen Jahren schreibt der Online-Redakteur über Immobilienthemen. Dabei legt er Wert auf Fakten, Relevanz für die Zielgruppe und eine möglichst einfache Sprache.

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