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Sicherheit beim Verkauf: Was kann passieren?

Die gute Nachricht zuerst: Da in Deutschland Immobilien-Kaufverträge immer über einen Notar laufen, ist die Gefahr recht gering, dass einer der zwei an einem Immobilienkauf beteiligten Parteien wirklich ernsthafter Schaden entsteht. In den seltensten Fällen läuft juristisch etwas falsch, finanzielle Nachteile sind allerdings nicht ganz auszuschließen. Darum sollten sich beide Seiten so weit als möglich schon im Vorfeld vergewissern, dass sie das Richtige tun, juristisch wie finanziell.

Sicherheit, vor allem in finanziellen Dingen

Grundsätzlich muss ein Immobilienkaufvertrag immer notariell beurkundet werden. Eine mündliche Vereinbarung oder ein Handschlag sind nicht rechtskräftig. Ein unterschriebener, beglaubigter Vertrag dagegen ist für beide Seiten rechtsverbindlich. Darum bietet der Notartermin zur endgültigen Vertragsunterzeichnung beiden Seiten die größtmögliche Sicherheit. Ein Vorvertrag kann beiden Parteien auf dem Weg dorthin ebenfalls schon viel Sicherheit bieten. Die Schufa-Selbstauskunft von Kaufwilligen schafft erste Klarheit für Verkäufer und die Hinterlegung der Kaufsumme auf einem Notaranderkonto bietet Immobilien-Verkäufern größtmögliche Finanz-Sicherheit. Als Zwischenschritt zur finanziellen Sicherheit kann auch eine Finanzierungszusage der Bank dienen – vor allem, wer eine Immobilie in Eigenregie verkaufen möchte, sollte sich nicht scheuen, eine solche Zusage einzufordern. Die sollte möglichst aktuell sein, noch sicherer wäre die bereits bewilligte Kreditzusage.

Sicherheit hinsichtlich der Höhe des Kaufpreises

Das ist ein schwieriger Punkt – zwar gibt es unterschiedliche Bewertungsmethoden, die eine sehr gute Richtung vorgeben, DEN exakten Preis für eine Immobilie gibt es jedoch nie. Käufer und Verkäufer haben oft unterschiedliche Preisvorstellungen, da gilt es, sich schrittweise einander anzunähern. Preisverhandlungen können durchaus in mehrere „Runden“ gehen, eventuell auch unter Hinzuziehung von Sachverständigen. Im Idealfall sollten keine Nachverhandlungen über zu spät entdeckte Mängel notwendig werden. Doch, auch wenn das manchmal zeitaufwändig werden kann, möglich sind solche Nachverhandlungen immer. Das bedeutet: Auch wenn es ärgerlich ist, selbst in solchen Fällen haben vor allem Immobilien-Käufer die Sicherheit, dass ihnen – vielleicht auch erst nachträglich – Recht zusteht. Wichtig dafür ist, dass eventuell von Verkäuferseite verschwiegene Mängel gut dokumentiert werden können.

Juristische Sicherheit beim Immobilienkauf

Das wohl wichtigste Instrument für die juristische Absicherung eines Immobilienkaufs ist der Eintrag in das Grundbuch, sowie die Vermeidung von Rechtsmängeln. Zu den Aufgaben eines Notars gehört es, während er einen Immobilienkaufvertrag aufsetzt, für die rechtssichere Prüfung, möglicherweise Löschung und Neueintragung bei Besitzerwechseln im jeweiligen Grundbuch zu sorgen.

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