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- Wann ist ein Makler sinnvoll?
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Inhaltsverzeichnis
Meistens heißt es: Makler sind Fachdienstleister für Immobilien. Das bedeutet, sie haben großes Expertenwissen. Für gute Makler trifft das auch zu. Genau da beginnt die Abwägung für Sie als privater Immobilienverkäufer: Wie viel Expertenwissen trauen Sie sich selbst zu? Was können Sie sich problemlos aneignen – und ab wann übersteigt es Ihre Fähigkeiten? Ganz wichtig ist hier auch die Frage: Wie hoch sind die Anforderungen, die Ihre Immobilie mit sich bringt? Wann also ist es sinnvoll, die Vermarktung aus der Hand zu geben und einen guten Makler zu beauftragen?
Zusammenfassung: Wann lohnt sich ein Makler?
Makler kosten viel Geld. Die Maklerprovision beträgt bis zu 7,14 Prozent. Diese Dienstleister können aber dennoch eine wichtige Unterstützung sein. Das gilt besonders, wenn der Verkäufer nicht anwesend sein kann, sich das Verhandeln mit Menschen nicht zutraut oder generell alles aus der Hand geben möchte. In diesen Fällen kann ein guter Makler trotz des Preises eine sinnvolle Lösung sein.
Wann die Arbeit eines Maklers sinnvoll sein kann
Meistens sind es kleine, aber entscheidende Dinge, die für oder gegen einen Makler sprechen. Beispielsweise sind die folgenden Punkte relevante Aspekte bei der Entscheidung für einen Makler.
- Ortsabwesenheit: Wenn der Verkäufer weit entfernt wohnt, kann er nur schwer die Besichtigungen durchführen. In diesem Fall kann es ratsam sein, vor Ort einen Makler zu haben, der diese Dinge übernimmt.
- Wunsch, alles abzugeben: Es gibt Menschen, die wollen sich nicht mit dem Thema Immobilienverkauf beschäftigen und geben lieber alles aus der Hand. In diesem Fall ist das Beauftragen eines Maklers eine sinnvoller Entscheidung.
- Zeitprobleme: Immobilienverkauf in Eigenregie kann zeitaufwändig werden. Ein guter Makler spart Ihnen sicher einiges an Zeit: etwa die Exposé-Erstellung oder das Wahrnehmen von Besichtigungs- und Verhandlungsterminen.
- Geschwindigkeit: Auch Menschen, die den Verkauf möglichst schnell unter Dach und Fach bringen wollen, sollten sich eher für als gegen einen Makler entscheiden. Der kann mit seiner Verkaufsroutine manches Detail schneller organisieren und in Verhandlungen das Tempo stärker erhöhen als Privatverkäufer. Aber: Privatverkäufe sind in der Praxis häufig mindestens ebenso schnell, mitunter schneller abgeschlossen!
- Emotionale Bindung: Ein guter Makler bleibt immer sachlich und distanziert. Wer dagegen beispielsweise sein Elternhaus verkaufen muss, kann auch schon mal von Emotionen überrollt werden. Das fördert Preisverhandlungen meist eher nicht.
- Professionelle Verhandlungen: Was die meisten Makler einem privaten Verkäufer voraus haben, ist die Verhandlungssicherheit in allen Belangen rund um die Immobilie. Das hilft speziell bei „Schnäppchenjägern“ und anderen schwierigen Verhandlungspartnern.
- „Komplizierte Immobilien“: Als schwierig geltende Immobilien wie denkmalgeschützte Häuser, Gewerbeeinheiten, Liebhaberobjekte, stark renovierungsbedürftige Häuser oder weit abgelegen liegende Objekte sind nicht einfach zu vermarkten. Besonders Fachfragen zu den Objekten sollten beantwortet werden können, was ein guter Makler beherrschen sollte.
- Sach- und Rechtsmängel: Es ist nicht leicht, auf Mängel hinweisen zu müssen und dennoch einen gewissen Preis zu fordern. Viele Eigentümer fühlen sich mit der Situation nicht wohl. Makler dagegen können die Situation professionell erklären und auf mögliche Wege für Änderungen im Grundbuch oder Beseitigung von Schäden hinweisen, ohne den Preis zu reduzieren.
Was keine Gründe für einen Makler sind
Viele Makler werben mit ihrer Sichtbarkeit, der großen Kundendatenbank, der Außenresonanz. Die meisten Makler nutzen jedoch nur die üblichen Immobilienportale und haben auch keine Interessentenlisten. Durch das riesiges Netzwerk der Partnerportale von ohne-makler erzielen Eigentümer über uns häufig sogar eine größere Reichweite beim Veröffentlichen des Inserats. Das Reichweite oder Kundenlisten-Argument ist nur ein Scheinargument und selten relevant.
Ebenso ist die Preisermittlung kein Argument. Denn Makler nutzen ähnliche Tools wie Eigentümer sie bei ohne-makler und anderen Anbietern nutzen können – bei uns ist die Wertermittlung kostenlos! Die Marktkenntnis und die Erfahrung in der Preisschätzung sind daher ebenfalls keine echten Argumente für eine Maklerbeauftragung.
Rechtssicherheit ist ebenfalls nicht gegeben. Denn Makler übernehmen keine Haftung für verschwiegene Mängel und andere Fallstricke. Sie schließen das üblicherweise sogar in ihren Vertragsbedingungen aus. Das Vermarkten über einen Makler bietet dem Eigentümer daher keine zusätzliche Rechtssicherheit.
Ein Makler kann eine sinnvolle Lösung sein
Auf dem Portal gute-makler.de vermitteln wir ausgewählte Makler, die wir anhand von strengen Qualitätskriterien in unsere Liste aufnehmen.
Es gilt abzuwägen. Denn auch Laien können eine Immobilie erfolgreich verkaufen und die Frage, ob eine Immobilie besser mit oder ohne Makler verkauft wird, ist berechtigt. Zudem kostet ein solcher Dienstleister viel Geld. Aber wenn es gute Gründe gibt, ist ein guter Makler eine sinnvolle Lösung.
Geschrieben von
Redaktion
Die Redaktion von ohne-makler aktualisiert regelmäßig den Bereich Magazin und Ratgeber, prüft Fakten, recherchiert aktuelle Entwicklungen am Immobilienmarkt und setzt Empfehlungen unserer Experten in Textform um.
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