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Muss ich Immobilienprofi sein, um selbst zu verkaufen?

Häufig fehlt es nur an Selbstvertrauen um den Verkauf einer Immobilie selbst in die Hand zu nehmen, nicht an Fachkenntnis. Wer kenn Ihre Immobilie besser als Sie?
Häufig fehlt es nur an Selbstvertrauen um den Verkauf einer Immobilie selbst in die Hand zu nehmen, nicht an Fachkenntnis. Wer kenn Ihre Immobilie besser als Sie?

Jede Immobilie ist anders, hat ihre ganz eigenen Schwächen und Stärken. Gute Makler wissen das – und sehen sich das Objekt erst einmal gründlich an, bevor es zum Verkauf ausgeschrieben wird. Menschen, die eine eigene Immobilie verkaufen, können sich die meisten Schritte im Vorfeld sparen: Kaum jemand kennt das Objekt besser als sie – vor allem dann, wenn sie es vorher selbst genutzt haben.

Vertrauen Sie Ihrer Erfahrung!

Wer das Objekt, das jetzt verkauft werden soll, vorher selbst genutzt hat, darf und sollte sich als absoluter Experte dieser Immobilie sehen! Sie haben vielleicht schon die ein oder andere Renovierung erlebt, wissen um Aus- oder Umbauten, kennen kleine Schwächen der Immobilie ebenso wie das Verhalten der Nachbarn. Sie haben Überblick über die Energie-Verbrauchswerte. Sie wissen, wann und mit welcher Maßnahme sich die Energieeffizienz verändert hat. Sie können Ortsfremden auf die schönsten Ziele in der Umgebung aufmerksam machen – und tun das ansatzweise am besten schon im Text zu Ihrer Verkaufsanzeige bei uns online. Sie haben sich vielleicht schon mal selbst Gedanken über mögliche Verbesserungsmaßnahmen für diese Immobilie gemacht – das sind wertvolle Tipps, die Sie künftigen Nutzerinnen und Nutzern mit auf den Weg geben können. Sie wissen, wie sich das Dachgeschoss bei Hitze und wie bei Feuchtigkeit verhält. Sie haben vielleicht schon Adressen von guten Handwerkern in der Gegend gesammelt – auch das ist wichtiges Insiderwissen!

Sie müssen nicht alles im Kopf haben …

Zu Ihrem Expertenwissen gehört auch, dass Sie wissen, welche Daten wo zu finden sind, welches kommunale Amt wofür zuständig ist, wie der Ordner mit den wichtigsten Rechnungen rund um die Immobilie zu finden ist. Sie haben vielleicht eine Erinnerung daran, wann der Schornsteinfeger das letzte Mal da war und wieviel etwa die Terrassensanierung gekostet hat. Sie müssen wirklich nicht alles im Kopf haben. Denn dass Sie wissen, wo Sie nachsehen müssen, genügt völlig!

Im Zweifelsfall sortieren Sie vor dem Verkauf die wichtigsten Unterlagen, frischen Ihr eigenes Wissen auf und machen für mögliche Kaufinteressenten Kopien der wichtigsten Unterlagen. Damit haben Sie schon einen entscheidenden Schritte erledigt.

Sie haben die Immobilie nie selbst genutzt?

Auch dann wissen Sie in aller Regel sehr viel mehr über das Objekt als andere Menschen. Entweder haben Sie die Immobilie geerbt – dann wurde Ihnen vielleicht von den Besonderheiten des Objekts erzählt, Sie waren mal zu Besuch dort, haben Urlaube oder Ihre Kindheit dort verbracht. Oder Sie kennen – wenigstens dem Namen nach - Nachbarn, die Sie nach all dem fragen können, was Sie an Wissen gerade nicht parat haben. Im Erbfall gibt es sicher auch andere Verwandte, die möglicherweise mehr als Sie über das Objekt wissen.

Unser Tipp: Setzen Sie sich in Ruhe mit Verwandten oder Nachbarn zusammen! Machen Sie sich am besten vorher schon eine Liste mit Fakten und Fragen, die Sie klären wollen. Dann lassen Sie sich erzählen, was es rund um das Objekt alles zu wissen gibt – und entdecken so auch jene Frage, die Sie vielleicht noch selbst klären müssen.

Was gibt es jetzt noch für Unterschiede zwischen Ihnen und einem „Immobilienexperten“?

Was die Immobilie selbst angeht, wissen Sie mit Sicherheit mehr als jeder Außenstehende. Natürlich kann es immer noch offene Fragen, Stolpersteine und fehlendes „Insiderwissen“ geben, die Ihnen den Weg zum Verkauf erschweren können. Doch dafür gibt es Ämter, bei denen Sie nachfragen können – manchmal kostenlos, manchmal gegen geringe Gebühren. Die wichtigsten sind das Grundbuch- und das Bauamt in der Region, in der Ihre Immobilie liegt. Machen Sie sich dort schlau, fordern Sie den Grundbuchauszug und die Bauakte an! Das ist ein wichtiger, erster Schritt. Danach: Studieren Sie die Unterlagen – vielleicht auch mit Hilfe all der Tipps, die wir Ihnen hier geben – und notieren sich alles, was Ihnen noch fehlt, was Sie nicht verstehen, wozu Sie noch Informationen brauchen.

Und dann gibt es noch uns: Wir helfen Ihnen gern bei allen individuellen Fragen und Anliegen weiter – Anruf genügt! Kontakt

Sollten dann noch immer Fragen offen sein, können Sie sich sehr gezielt an Spezialisten wenden. Etwa den Steuerberater, eine Bausachverständige, den Rechtsanwalt oder jemanden, der sich mit einer Besonderheit Ihrer Immobilie auskennt – etwa mit Denkmalschutz, Bodenrichtwerten oder mit der Energiebilanz. Der Vorteil dieses Verfahrens ist ohne Zweifel: Allzu spezielles Fachwissen können Sie auch von den meisten Maklern nicht erwarten – denn dazu gehört oft jahrelange, praktische Erfahrung. Die haben beispielsweise Handwerker in aller Regel. Wenn Sie etwa ohnehin den Keller renovieren lassen wollen, kann Ihnen ein guter Handwerker bei der Ausführung seines Auftrags schon weitere Tipps für Ihre Immobilie mit auf den Weg geben. Da hilft manchmal wirklich: Bleiben Sie dabei, nehmen sich zur Not auch mal einen Tag frei – und fragen nach allem, was Ihnen noch an Informationen fehlt! Den Handwerker, wenn er vor Ort in Ihrem Objekt ist, den zuständigen Sachbearbeiter, die Nachbarin – was immer Ihnen sinnvoll erscheint.

Wenn Sie eine Wohnung verkaufen wollen, gibt es häufig in der Verwaltung der Wohneigentümergemeinschaft einen weiteren, sehr kompetenten Ansprechpartner: Dort ist man regelmäßig über alle Belange, Veränderungen, ausgeführte und anstehende Renovierungsmaßnahmen auf dem Laufenden. Hat die Eigentümergemeinschaft damit niemanden beauftragt, gilt es, den zuständigen Verwalter innerhalb der selbstverwalteten Gemeinschaft zu finden – und sich am besten in Ruhe mit ihm zusammenzusetzen, um alle noch offenen Fragen zu klären.

Und was ist mit Maklern?

Das wichtigste Fachwissen eines „Immobilienexperten“ ist in aller Regel das Wissen um die richtige Höhe des Verkaufspreises. Doch da spielt neben der beruflichen Erfahrung ein ganz anderer Faktor die entscheidende Rolle. Und das sind möglichst viele Vergleichsparameter für Ihre Immobilie. Vor allem damit wird der Verkaufspreis ermittelt. Doch aus Datenschutzgründen stehen auch dem weltbesten Makler nicht so viele Preis-Vergleiche zur Verfügung, wie es braucht, um einen zuverlässigen Immobilienwert zu berechnen. Da fahren Sie tatsächlich mit virtuellen Algorithmen besser: Die sind genau darauf ausgerichtet, Vergleichsparameter zu finden und zueinander in einen sinnvollen Bezug zu setzen. An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen die Online-Bewertung.

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