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Provisionsfreie Immobilien kaufen von privat

Hier finden Sie aus 3611 Angeboten für provisionsfreie Immobilien Ihre Immobilie

Immobilien wie Häuser und Wohnungen provisionsfrei kaufen

Durch die anhaltend niedrigen Zinsen ist der Kauf einer Immobilie in Deutschland so attraktiv wie lange nicht. Eine Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat ergeben, dass der Kauf von Immobilien in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in einigen Landkreisen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland besonders attraktiv ist.

Provisionsfreie Immobilien von privat sind besonders attraktiv

Der Wunsch nach Eigentum ist vorhanden. Provisionsfreie Angebote von privat stehen dabei besonders hoch im Kurs. Denn bei diesen Immobilien wird keine Makler-Gebühr fällig. Der Kauf ist dennoch so einfach wie bei allen Immobilien. Er führt von der Kontaktaufnahme über die Preisverhandlungen bis zum Notartermin.

Checkliste für den Kauf einer Immobilie

Wir bieten Ihnen auf dieser Seite nicht nur viele provisionsfreie Häuser und Wohnungen sowie andere Objekte von privat zum Kauf an. Wir haben auch Tipps und eine Checkliste für Sie.

Besichtigung der Immobilie

  • Bei Tageslicht und in Begleitung eines Experten mit dem erforderlichen technischen Sachverstand, damit mögliche Sanierungsmaßnahmen bei einem Altbau und Kosten für Pflasterung und Gartenanlage bei einem Neubau in der Finanzierungssumme ausreichend berücksichtigt werden.

Kauf eines Grundstückes mit und ohne Immobilie

  • Bodengutachten erstellen lassen: So erfahren Sie mehr über die Bodenbeschaffenheit, den Grundwasserspiegel und die Belastung des Grund und Bodens, auf den Sie ihr künftiges Haus stellen wollen. Altlasten und Gefährdungen können sonst zu einer teuren Angelegenheit werden.
  • Bebauungsplan der Gemeinde einsehen: Damit Sie erfahren, welche Pläne die Gemeinde rund um Ihr Traum-Grundstück in der nächsten Zeit hat.
  • Grundrissgestaltung berücksichtigen: Faustregel: Je mehr Wände und Ecken notwendig sind, umso teurer wird das Haus.

Tipps beim Hauskauf bzw. Wohnungskauf

  • Gesetzlich vorgeschriebener Energiesausweis: Nur der Energiebedarfsausweis bewertet den Energiebedarf der Immobilie. Der Energieverbrauchsausweis sagt dagegen etwas über den Energieverbrauch des bisherigen Eigentümers aus, der abhängig von dessen Nutzungsverhalten ist.
  • Hausanschlüsse:
    • Wie alt ist die vorhandene Heizungsanlage?
    • Wie sieht die Elektrik Ihrer „Traum-Immobilie“ aus?
    • Welcher DSL-Anschluss ist vorhanden?
  • Wohnfläche: Prüfen Sie, ob die angegebene Wohnfläche mit den tatsächlichen Quadratmetern übereinstimmt. In der Praxis kommt es häufiger zu (nicht zwingend vorsätzlichen) Abweichungen zwischen Angaben und realen Größen.

Besonderheiten beim Kauf einer Wohnung

  • Protokolle der Eigentümerversammlungen einsehen: Damit Sie alles über anstehende Reparaturmaßnahmen erfahren. Die Protokolle sind ein wichtiges Dokument, um Belastungen aus der Vergangenheit, aktuelle Beschlusslagen und anstehende Ausgaben zu beurteilen. Auch Streit in der WEG kann daraus abgeleitet werden.

Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie

Der Kauf einer Immobilie ist mit sogenannten Nebenkosten verbunden. Diese sollten sie vor dem Erwerb berücksichtigen, denn üblicherweise gilt: Sie können eine Immobilie mit einem Darlehen von bis zu 100 % finanzieren, aber die Nebenkosten sollten Sie aus eigener Tasche zahlen können. Folgende Kosten fallen üblicherweise an:

  • Grunderwerbsteuer in Höhe von 5 % des Gesamtkaufpreises in den meisten Bundesländern
  • Gebühren für Notar und Grundbucheintrag
  • Kosten für den geplanten Umzug
  • ggf. Maklerprovision

Insgesamt müssen Sie beim Kauf einer Immobilien mit Nebenkosten von rund 12 – 13 % des Kaufpreises rechnen. Da bei unseren provisionsfrei angebotenen Immobilien zum Kauf die Maklerprovision entfällt, sind es für diese Objekte gemessen am Verkaufspreis 3 % bis 7 % weniger Nebenkosten. Der Kauf von privat lohnt sich!

Wieviel Eigenkapital sollten Sie haben?

Auch angesichts einer Niedrigzinsphase empfehlen Experten mindestens 20 – 30 % Eigenkapital beim Kauf einer Immobilie, damit die Finanzierung gut zu stemmen ist und im Falle von unvorhersehbaren Ereignissen wie plötzliche Arbeitslosigkeit und ähnliches kein Ungemach droht. Bei guter Bonität und ausreichend Vermögen sind im Einzelfall Vollfinanzierungen möglich. Für Privatkäufer empfiehlt sich das jedoch in der Regel wegen des hohen Risikos nicht.

Wie schützen Sie sich vor insolventen Verkäufern von Immobilien?

Sie haben Ihre Traum-Immobilie endlich gefunden, doch auf den letzten Metern findet Ihr Wohn-Traum ein jähes Ende. Der Verkäufer hatte Ihnen nicht gesagt, dass er Insolvenz beantragt hat, und die von Ihnen begehrte Immobilie fällt nun in die Insolvenzmasse des Verkäufers und Sie aus allen Wolken.

Keine Panik! Solche Situationen können Sie mit einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch vermeiden. Darum kümmert sich der Notar. Eine frühzeitige Auflassungserklärung beim Kauf einer Immobilie hindert den Insolvenzverwalter daran, auf die Immobilie zuzugreifen.

Fazit: Beim Kauf von Immobilien ist Vorsicht besser als Nachsicht, doch mit etwas Umsicht kann so gut wie nichts schiefgehen. Nicht zuletzt machen provisionsfreie Angebote von privat beim Kauf Ihre Immobilie in doppelter Hinsicht zum Traum!