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Der deutsche Mietwohnungsmarkt: Historische und aktuelle Entwicklungen

Bezüglich seines Immobilienmarktes unterscheidet sich Deutschland (noch immer) in mehrfacher Weise von seinen europäischen Nachbarländern. Die Eigentümerquote liegt beispielsweise in England (ca. 70%), Spanien und Italien (ca. 80%) oder Rumänien und der Slowakei (je über 90%) genau wie der EU-Durchschnitt von ca. 60% Prozent deutlich über der hiesigen von lediglich 46%. Nur im Saarland an der Grenze zum teuren Großherzogtum Luxemburg erreicht sie mit knapp 64% internationales Niveau, die wenigsten Eigenheimbesitzer mit ca. 15 bis 35% findet man hierzulande traditionell in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Diese spezifische Marktsituation hat diverse historische und strukturelle Hintergründe. Enteignungen wie Zerstörungen zwischen 1933 und 1945 sowie großflächige Verstaatlichung von Wohnraum zwischen 1949 und 1989 haben vielerorts zu qualitativ hochwertigen Angeboten an Mietwohnungen auch gerade durch den massiv forcierten sozialen Wohnungsbau geführt. Der Anreiz bzw. Zwang, Eigentumswohnungen per Kredit über lange Zeit wie etwa in Südeuropa aus Mangel an bezahlbaren Mietalternativen zu erwerben, war und ist nach wie vor weitaus weniger ausgeprägt. Und obwohl das deutsche Mietrecht zahlreich zu Gunsten der Vermieter reformiert wurde, bleibt es doch auch im europäischen Vergleich für Mieter fair. Der in München (21%) im Vergleich zu Paris, Rom oder London (35-49%) durchschnittliche Mietpreis pro m² in Prozent vom Einkommen oder im Vergleich zur ähnlich gelagerten „Mieternation“ Schweiz (hohe Immobilienpreis-Einkommens-Relation) sorgt für einen stabilen, wenn auch spürbar in Bewegung geratenen deutschen Markt. Eine Wohnung mieten ist in Deutschland also selbst in einer Metropole wie München im europäischen Vergleich immer noch erschwinglich, unabhängig von Angebot und steigenden Mieten.

Stadtluft macht frei: Singlehaushalte, Studentenstädte, Steigerung und Stagnation

Grundlegende Ursachen für die in nahezu allen deutschen Groß- und Mittelstädten seit einigen Jahren stark steigenden Mieten sind vor allem die hohe Nachfrage nach kleinen und für Einzelpersonen geeignete Wohnungen, die Renaissance der Innenstädte und die Aufwertung („Gentrifizierung“) ehemals einfacher und günstiger Wohngegenden wie etwa in Berlin (Kreuzberg, Neukölln), Hamburg (Altona, St. Pauli), Hannover (Linden, Nordstadt), Köln (Mülheim, Deutz), Frankfurt am Main (Westend, Nordend) und Stuttgart (Nordbahnhofviertel, Hallschlag). Die dort wie auch anderswo in Deutschland steigende Tendenz zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen hat den Markt für die Erstgenannten unter Druck gebracht, zweistellig prozentuale Mietpreissteigerungen bei Neuvermietungen sind bei weitem keine Seltenheit mehr. Dies gilt auch in besonderem Maße für die klassisch stark nachgefragten deutschen Universitätsstädte wie Aachen, Augsburg, Bamberg, Bonn, Bielefeld, Bremen, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Freiburg, Fulda, Göttingen, Heidelberg, Jena, Kiel, Konstanz, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, Passau, Potsdam, Regensburg, Rostock, Speyer, Trier, Ulm, Weimar, Wuppertal und Würzburg, wo kleinere erschwingliche Wohneinheiten immer wieder von neu zuziehenden Studenten und Lehrkräften benötigt werden, die kurzfristig eine Wohnung mieten möchten Auch das zukünftig wohl noch größere Interesse und Engagement internationaler Immobilieninvestoren und deren sich teilweise von hiesigen Gepflogenheiten gänzlich unterscheidenden Renditeerwartungen treiben die Mietpreise zwischen Flensburg und Freising zunehmend in die Höhe.Dazu kommt bei vielen Wohnungen auch noch die zu zahlende Maklerprovision, die nicht unerheblich ist. Doch Wohnung mieten ohne Makler - macht das Sinn? Wir sagen ganz klar: JA!Aber zurück zum Mietmarkt: Die meisten Experten und Beobachter rechnen mittel- und langfristig mit einer sich weiter stark differenzierenden Regionalisierung. Während also Mietwohnungen in zentralen, städtischen und/oder gut angebundenen Wohnlagen vermutlich weiterhin teurer werden, ist in eher abgelegenen, ländlichen und schwer zu erreichbaren Gegenden wahrscheinlich von stagnierenden bis sinkenden Mieten auszugehen.

Die jeweilige Wohnlage wird zukünftig noch stärker über die Miethöhe entscheiden

Für Mieter, Kapitalanleger oder Selbstnutzer ergeben sich aus diesen sich in Deutschland abzeichnenden Umständen natürlich dementsprechend unterschiedliche bis konträre Perspektiven. in besonders begehrten Lagen müssen sich viele neue Mieter wohl oder übel darauf einstellen, dass der Anteil der Miete an ihrem Haushaltsnettoeinkommen in Zukunft eher noch ansteigen wird. Bereits jetzt zählt er mit derzeit bis zu 29% zu einem der höchsten in Europa.Der sich jedoch in vielen deutschen Städten, Gemeinden und Regionen abzeichnende und an die Politik appellierende Widerstand der Bürger gegen solche Entwicklungen kann aber natürlich auch zu vermehrten gesetzlichen Vorgaben bezüglich schützender Bestandssicherung und strikteren Sanierungsvorgaben zwecks damit beabsichtigter Mietpreisbremsen führen. Mieter in weniger stark nachgefragten Gegenden können jedoch auf gleichbleibende oder gar sinkende Mieten hoffen, auch eröffnet sich ihnen bei neuen Vertragsabschlüssen ggf. ein größerer Verhandlungsspielraum gegenüber den Vermietern. Für diese wie auch private oder gewerbliche Kapitalanleger wiederum gilt gewissermaßen das Gleiche unter umgekehrten Vorzeichen. Wer bereits jetzt in „angesagten“ Stadtvierteln Wohnraum besitzt oder erwirbt, muss sich um Rendite und Refinanzierung durch seine Mieter meist weitaus weniger Sorgen machen, als derjenige, der zusätzlich auch auf Wertsteigerung in schon jetzt absehbar zukünftig eher unattraktiven und von Bevölkerungsrückgang betroffenen Gebieten setzt. Auf absehbare Zeit wird sich trotz der geschilderten Änderungen hierzulande die eingangs erwähnte Eigentümerquote aber wohl nicht allzu sehr ändern, sodass es auch in Deutschland auch weiterhin einen in etwa gleich großen Mietwohnungs- und Eigentumsmarkt geben wird.

Wer bei allen gestiegenen Kosten in Deutschland daher lieber auf eine Maklerprovision verzichten möchte, um eine Wohnung zu mieten, kann auf zeitgemäße Möglichkeiten zurückgreifen: Wohnung mieten ohne Makler. Dadurch, dass wir auf das ganze Internet, alle Immobilienportale und unsere langjährige Erfahrung Zugriff haben, fallen bei uns beim Wohnung mieten erst gar keine Makler-Provisionen an. Sprechen Sie uns an- wir helfen Ihnen gern!

Informationen Wohnung mieten in Deutschland:

  • Noch immer besitzt Deutschland die niedrigste Eigentümerquote in Europa
  • Der an sich stabile Mietwohnungsmarkt gerät immer stärker unter Druck
  • Die Nachfrage nach und die Preise für kleinere Wohnungen steigen deutlich an
  • Vor allem die Innenstädte und zentrale Lagen sind davon vermehrt betroffen
  • Auch ehemals einfache und günstige Wohngegenden werden zunehmend teurer
  • Die stärksten Mietpreissteigerungen verzeichnen die deutschen Universitätsstädte
  • In ländlichen Gegenden sinken oder stagnieren hingegen Nachfrage und Mieten