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Provisionsfreie Häuser mieten von privat

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Deutschland ist mit einer Eigentümerquote von 46 % ein „Mietermarkt“. Dass der durchschnittliche Anteil der Miete am Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland knapp 30 % beträgt, scheint an der Vorliebe der Deutschen, ein Haus zu mieten, genauso wenig zu ändern wie die bereits länger anhaltenden günstigen Zinssätze für die Finanzierung eines Hauses. Mietangebote, bei denen keine Maklerkosten anfallen, sind beliebter denn je.

Mieten für Häuser haben die Schmerzgrenze in Deutschland weitestgehend erreicht

In 2013 ist Experten zufolge bei der Entwicklung der Mieten für Häuser mit Ausnahme von Berlin nahezu überall in Deutschland nur noch ein moderater Anstieg bzw. Stagnation zu beobachten. Mietobjekte von privat machen ein Mietangebot besonders attraktiv.

Für wen ist die Miete eines Hauses besonders interessant?

In einem Einfamilienhaus zu wohnen, natur- und stadtnah in einer verkehrsberuhigten Straße, wo Kinder unbesorgt spielen können, das ist für viele Deutsche die erstrebenswerte Alternative zur Mietwohnung. Besonders jungen Familien, die häufig noch nicht ausreichend Eigenkapital gebildet haben, wollen der Kinder zuliebe auf das Einfamilienhaus nicht verzichten. Mietangebote ohne Maklerkosten machen den Umzug ins neue Heim deutlich günstiger.

Welche Kosten bzw. Nebenkosten kommen bei der Hausmiete auf Sie zu?

Die Miete eines Hauses setzt sich aus der Kaltmiete und den Neben- bzw. Betriebskosten zusammen. Unter Kaltmiete versteht man den Nettomietpreis pro Quadratmeter. Als erste Orientierung, welche Kaltmiete ortsüblich ist, eignet sich der jeweilige Mietspiegel.

Wie setzen sich die Neben- bzw. Betriebskosten zusammen?

Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Hauses und des Grundstücks laufend entstehen und die in der Bruttomiete auf den Mieter umgelegt werden können.

Verbrauchsabhängige Betriebskosten

Die verbrauchsabhängigen Betriebskosten für Heizung und Warmwasserversorgung sowie Strom werden in der Regel bei der Vermietung eines Hauses vom Mieter direkt mit dem jeweiligen Versorgungsunternehmen abgerechnet.

Nicht verbrauchsabhängige Betriebskosten

• Grundsteuer,
• Straßenreinigung,
• Müllentsorgung,
• ggfls. Gartenpflege,
• Schornsteinreinigung,
• Prämien bestimmter Versicherungen (Wohngebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung für Grundbesitzer usw.)

werden entsprechend der vermieteten Wohnfläche in der Bruttomiete umgelegt.
Der Deutsche Mieterbund bietet zur Orientierung einen Betriebskostenspiegel an, aus dem hervorgeht, welche Betriebskosten bei der Vermietung eines Hauses umgelegt werden dürfen.

Vorteile und Nachteile der Hausmiete

Vorteile

• hohe Flexibilität beim Ein- und Auszug
• finanzielle und örtliche Flexibilität
• geringe Verantwortung für den Mieter bei der Pflege und Instandhaltung des Hauses
• geringerer Finanzierungsbedarf
• geringere Nebenkosten
• ggfls. späterer Mietkauf des Hauses

Nachteile

• keine Vorsorge für das Alter
• eingeschränkte Gestaltungsfreiheit
• Veränderungen im Haus müssen vom Eigentümer genehmigt oder beim Auszug kostenintensiv zurückgebaut werden.
• Mietkosten sind auf lange Sicht weniger gut planbar. Fazit: Angesichts der aktuell günstigen Zinssätze macht es Sinn, die anfallenden Mietkosten den Finanzierungskosten gegenüberzustellen, die beim Kauf eines Hauses entstehen würden. Wenn keine Maklerkosten anfallen, macht sich dies sowohl bei der Miete für das Haus als auch im Kaufpreis bei den Gesamtkosten positiv bemerkbar.