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Immobilienpreise: Der positive Trend setzte sich in 3/25 fort

Entwicklung des Häuserpreisindex. Abbildung: Statistisches Bundesamt (Destatis) 2026

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat zum Jahresende 2025 Daten zum dritten Quartal 2025 veröffentlicht. Demnach sind die Immobilienpreise gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,3 Prozent gestiegen. Der positive Trend der letzten zwei Jahre setzt sich fort.

Statistisches Bundesamt: Preise für Wohnimmobilien legen im dritten Quartal 2025 erneut zu

Die Zinsen waren infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu Beginn der 2020er-Jahre gestiegen. Das hatte einen Preisrückgang am Immobilienmarkt zur Folge. Erst seit 2024 geht es wieder langsam aufwärts. Das belegen die Daten des Statistischen Bundesamtes, das zum vierten Mal in Folge im Vorjahresquartalsvergleich einen Anstieg der Immobilienpreise vermeldet hat.

Im dritten Quartal 2025 sind demnach die Preise für Wohnimmobilien gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 legten die Preise um 1,0 Prozent zu. Die kletternden Preise sind deutschlandweit zu verzeichnen, allerdings regional unterschiedlich stark ausgeprägt.

Eigentumswohnungen besonders gefragt - Preise in städtischen Kreisen und Großstädten steigen in Q3/2025 am stärksten

Die Daten belegen eine Entwicklung, den auch ohne-makler verzeichnet: Die Preise für Eigentumswohnungen steigen stärker als die für Ein- und Zweifamilienhäuser. Wohnungen kosteten im dritten Quartal in städtischen Kreisen 4,7 Prozent mehr und in kreisfreien Großstädten 5,0 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In ländlichen Regionen legten Wohnungen „nur“ um 2,6 Prozent zu.

Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im dritten Quartal 2025 in städtischen Kreisen 3,6 Prozent und in kreisfreien Großstädten 3,5 Prozent mehr. In dünn besiedelten Regionen betrug der Anstieg 3,2 Prozent.

Probleme in einigen Regionen

Wichtig zur Einordnung: Obwohl die Immobilienpreise innerhalb eines Jahres überall gestiegen sind, gibt es zwei Rückgänge gegenüber dem Vorquartal zu verzeichnen. Diese Entwicklung zeigt, dass der Immobilienmarkt besonders auf dem Land weiterhin uneinheitlich und schwierig bleibt.

So sind nach aktuellen Daten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in dicht besiedelten ländlichen Kreisen seit dem zweiten Quartal 2025 um 0,5 Prozent gesunken. Einen Rückgang gab es auch bei den Preisen für Eigentumswohnungen in dünn besiedelten ländlichen Kreisen. Dort sanken die Erlöse um 0,9 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2025.

Preise in den Metropolen steigen unterdurchschnittlich

Bereits zuletzt zeichnete sich ab, dass die Preise in den großen Metropolen weniger deutlich steigen. Das setzte sich laut Destatis auch im dritten Quartal 2025 fort. Die Preise für Eigentumswohnungen sind gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 Prozent gestiegen, die für Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,7 Prozent. Dieser Preisanstieg ist deutlich geringer als in den sogenannten B-Lagen. Zu den Metropolen zählen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf. Diese gelten bezogen auf Wohnimmobilien als besonders teuer und verzeichneten lange Zeit einen starken Preisanstieg.

Langfristig sind Immobilien eine gute Investition

Das Statistische Bundesamt fasst die Entwicklung in ihrem Häuserpreisindex zusammen. Dieser basiert auf echten Markttransaktionen und wird nach Regionskategorien unterschieden. Zwischen 2010 und 2022 betrug der Preisanstieg bei Wohnimmobilien rund 94 Prozent. Die aktuellen Verkaufspreise liegen durch den Rückgang zwischen 2022 und 2024 etwas unterhalb des Spitzenwertes aus 2022.


Veröffentlicht am 06.01.2026

Hinweis zu Rechtsthemen: Sämtliche Texte wurden aufwendig recherchiert und nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. Wir können trotzdem keine Garantie für die Korrektheit, Aktualität oder Vollständigkeit der präsentieren Informationen gewähren. Bitte wenden Sie sich bei Rechts- und Steuerfragen stets an einen fachkundigen Anwalt oder Steuerberater.



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