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Provisionsfreie Häuser kaufen in Rheinland-Pfalz

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In und um Mainz und am Rhein steigen die Preise stetig, die Pfalz ist noch günstiger

Mit einer Eigentümerquote von stolzen 58 Prozent bei Immobilien belegt das Bundesland Rheinland-Pfalz nach seinem geografischen Nachbarn Saarland (63 %) den bundesweit (46 %) zweiten Platz, noch höher als im Landesdurchschnitt ist diese Quote in manchen seiner eher ländlichen Regionen wie dem Westerwald, der Eifel, in und rund um Trier sowie im Gebiet Mittelrhein-Ost. Analog zu den jüngsten Entwicklungen im restlichen Bundesgebiet sind auch in Rheinland-Pfalz die Preise für freistehende Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhaushälften vor allem in den meisten größeren Städten und deren Umland zum Teil deutlich gestiegen. Hierbei stechen die Landeshauptstadt Mainz und die Stadt Speyer hervor, wo der durchschnittliche Hauspreis mit ca. 2.500 Euro/m² bereits sowohl über dem Landes- als auch dem Bundesdurchschnitt liegt. Mit im Mittel um die 2.300 Euro/m² haben sich die Preise auch in Koblenz sowie in Landau in der Pfalz verteuert, leicht angezogen haben die Preise mit ca. knapp 2.200 Euro/m² ebenfalls in Neustadt an der Weinstraße und in Ludwigshafen am Rhein mit knapp 2.100 Euro/m². Günstiger ist es in Trier, wo im Schnitt um die 2.000 Euro/m² beim Hauskauf verlangt werden, noch preiswerter ist es hingegen in Kaiserslautern und in Worms mit ca. 1.800 Euro/m², in Zweibrücken mit 1.500 und in Pirmasens mit 1.300 Euro/m².

Begehrte Wasserlagen und günstige Gelegenheiten im Hunsrück und Westerwald

Generell gesagt gehören in Rheinland-Pfalz vorrangig dessen Südosten in der wirtschaftlich florierenden Metropolregion Rhein-Neckar sowie alle Lagen an den durchquerenden Gewässer Rhein, Mosel, Saar, Lahn Nahe, Sauer, Our, Glan und Sieg zu den begehrtesten und teuersten Wohngebieten. So bezahlt man etwa für Häuser in Spitzenlagen wie an der Moselmündung in den Rhein am Deutschen Eck in Koblenz 2014 leicht an die 900.000 Euro und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahr, auch in Bingen am Rhein im Landkreis Mainz-Bingen und Andernach im Landkreis Mayen-Koblenz sind die Preise für Eigenheime in sehr guten Lagen alleine zwischen 2013 und 2014 um fast 10 Prozent gestiegen. Weiter in Richtung des zentralen, aber nur dünn besiedelten Hunsrücks lassen sich hingegen auch in Wasserlagen noch recht gute Gelegenheiten finden. So etwa in der „Edelsteinstadt“ Idar-Oberstein beiderseits der Nahe im Landkreis Birkenfeld, wo durchschnittliche Hauspreise von wenig über 900 Euro/m² entschieden billiger sind als in den Städten und Gemeinden am Mittelrhein. Auch in und um Simmern im Rhein-Hunsrück-Kreis liegen die Preise mit ca. 1.200 Euro/m² noch im überschaubaren Rahmen, ebenso mit gut 1.100 Euro/m² im Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Kostenintensiver, wenn auch immer noch erschwinglich, sind jedoch Neuwied im gleichnamigen Landkreis sowie Bad Ems im Rhein-Lahn-Kreis mit gut 1.600 Euro/m², stark gestiegen, aber mit um die 1.700 Euro/m² im Schnitt noch immer bezahlbar, ist die Stadt Montabaur im Westerwaldkreis.

Die Eifel im Norden und die Südwestpfalz bei Frankreich hält Angebote parat

Die zu Rheinland-Pfalz zugehörigen Teile der Eifel im Norden und Nordwesten des Bundeslandes präsentieren sich in puncto Bevölkerungsdichte und mit wenigen Ausnahmen auch die durchschnittlichen Hauspreise als ein mit dem Hunsrück vergleichbares, eher niedrigpreisiges Segment. So liegen diese etwa in der Kreisstadt Bitburg des Eifelkreises Bitburg-Prüm sowie in der Verbandsgemeinde Bitburg-Land aktuell bei ca. 1.400 Euro/m², in den kleineren Verbandsgemeinden wie Arzfeld, Kyllburg, Neuerburg, Prüm und Speicher häufig noch darunter. Ebenfalls noch immer recht günstig ist auch der Landkreis Vulkaneifel an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, die dortigen kleinen, oft nur noch wenige hundert Einwohner aufweisenden Dörfer der Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein, Kelberg, Hillesheim und Obere Kyll sind mitunter stark von anhaltender Landflucht und damit starker Bevölkerungsabnahme betroffen, was aber natürlich auch die Immobilienpreise stagnieren bzw. gar sinken lässt. In sich heterogener ist die Lage hingegen im Landkreis Ahrweiler, so blieben die Hauspreise zum Beispiel in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig seit 2011 relativ konstant, in den Städten Grafschaft und Remagen sind sie jedoch im gleichen Zeitraum teilweise deutlich gesunken. Weitere preisgünstige Regionen in Rheinland-Pfalz sind auch die Landkreise Kusel, Südwestpfalz und mit einigen Abstrichen Germersheim, speziell die an das Saarland und Frankreich grenzenden Verbandsgemeinden Zweibrücker Land, Pirmasens-Land und Dahner Felsenland sowie Thaleischweiler-Fröschen und Wallhalben bieten oft erstaunlich gute Angebot in ruhigem und ländlich geprägtem Umfeld.


Short facts Häuser kaufen in Rheinland-Pfalz:

- In allen Städten und Gemeinden ab 10.000 Einwohnern steigen die Preise
- Besonders hoch sind Nachfrage und Preise in der Metropolregion Rhein-Neckar
- Mainz, Koblenz, Trier, Landau und Ludwigshafen mit den höchsten Preisanstiegen
- Hunsrück, Eifel, Westerwald und Südwestpfalz sind die günstigsten Gegenden
- Die starke Landflucht in manchen Regionen sorgt für sinkende Hauspreise
- Noch günstig sind Regionen nahe der Grenzen zu Frankreich und dem Saarland