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Rarität am NOK: Hist. Hafenmeisterei in Kiel mit direktem Blick auf 30.000 Schiffe im Jahr
Uferstr. 62, 24106 Kiel (Wik) – Schleswig-HolsteinEs ist die alte Hafenmeisterei im Kieler Nordhafen, Uferstr. 62 in 24106 Kiel mit einem Grundstück direkt am Nord-Ostsee-Kanal mit einer Größe von 1000 m². Das Haus hat die Stadt Kiel 1927 gebaut. Über dem Eingang ist das Stadtwappen von Kiel in einem Portal eingebaut. Das Haus ist seit 2022 denkmalgeschützt.
Das Haus ist voll unterkellert, hat 2 Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss mit Spitzboden.
Von dem Grundstück kann auch die Kieler Schleuse des Nordostseekanals direkt gesehen werden.
Pro Jahr fahren hier ca. 30.000 Schiffer aller Art wie Containerschiffe, Frachtkähne, Lastenschiffe, alte historische Segelschoner, Schlepper, Kreuzfahrtschiffe, Motoryachten, , U-Boote, Kriegsschiffe, usw. vorbei. Es ist eines der wenigen Privatgrundstücke direkt am NOK. Das Haus ist denkmalgeschützt. Das Haus liegt im Nord-Hafen im Gewerbegebiet. Es ist eine absolute Rarität für alle Liebhaber der Schifffahrt.
Das Grundstück ist 1.000 m² groß und hat einen großen Gartenanteil mit Obstbäumen.
Das Grundstück bietet auch individuelle Möglichkeiten für Gastronomie und Shipspotting.
Interessieren Sie sich für dieses Angebot?
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Objekt-Nr
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OM-504084
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Objektart
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Büro und Praxisräume
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Objekttyp
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Bürohaus
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Übernahme ab
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Nach Vereinbarung
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Kaufpreis & Nebenkosten
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Kaufpreis
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1.490.000 €
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Kaufnebenkosten
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ca. 114.203 €
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Gesamtkosten
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ca. 1.604.202 €
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Einzelheiten
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Zustand
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saniert
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Anzahl Etagen
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3
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Stockwerk
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Keller
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Büro-/Praxisfläche
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260 m²
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Gesamtfläche
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292 m²
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Anzahl Stellplätze
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4
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Bodenbeläge
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Parkett, Fliesen
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Heizung
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Zentralheizung
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Baujahr
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1927
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Ausstattung
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Balkon, Garten, Keller, Duschbad, Einbauküche
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Infrastruktur
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Apotheke, Lebensmittel-Discount, Allgemeinmediziner, Kindergarten, Grundschule, Realschule, Gymnasium, Öffentliche Verkehrsmittel
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Angaben zur Ausstattung
Das Erdgeschoss hat eine Dusche mit WC und eine Pantry-Küche. Der Flur ist gefliest, die Zimmer haben einen Vinylfußboden.
Das Obergeschoss hat ein WC sowie eine Küchenspüle. Der gesamte Fußboden besteht aus massiver Eichediele (22 mm). Der Fussboden ist 2012 verlegt worden.
Das Dachgeschoss ist in 2011 insgesamt modernisiert worden. Das Dachgeschoss hat ein Duschbad, ein Gäste-WC und eine Küche mit einen Balkon zum Kanal hin. Das Dachgeschoss ist zurzeit vermietet. Das erste OG nutzen die Eigentümer selbst. Das EG ist frei. Das 1. OG und das EG können frei übergeben werden.
Das Haus hat insgesamt viele Fenster. Alle Zimmer haben viel Licht.
Ggf. kann die Gewerbefläche zu Wohnraum umgewidmet werden. Das DG war als Betriebswohnung für den Hafenmeister genehmigt. Das Objekt befindet sich im Außenbereich und u.U. kann die Umwidmung zu Wohnraum unter Auflagen erteilt werden. Dies ist aber von einem Architekten mit dem Bauamt zu klären, um hier eine verbindliche Regelung zu erhalten.
Lage
Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist heute die am häufigsten befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt, doch seine Wurzeln reichen weit in das 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1784 verband der historische Eider-Kanal die beiden Meere, stieß jedoch mit dem Beginn der Industrialisierung und den immer größer werdenden Dampfschiffen schnell an seine Kapazitätsgrenzen. Aus strategischen, militärischen und wirtschaftlichen Gründen drängte das Deutsche Kaiserreich unter Wilhelm I. und Reichskanzler Otto von Bismarck auf einen zeitgemäßen Neubau. Das Ziel: Die deutsche Marine sollte schnell verlegt werden können, und die Handelsschifffahrt sollte den gefährlichen, stürmischen Umweg um die dänische Halbinsel (Skagerrak) einsparen.
Im Jahr 1887 wurde der Grundstein gelegt. Es folgte eines der gigantischsten Infrastrukturprojekte der damaligen Zeit. In nur acht Jahren Bauzeit bewegten zeitweise bis zu 8.900 Arbeiter unvorstellbare Erdmassen quer durch Schleswig-Holstein, bis der Kanal schließlich am 21. Juni 1895 von Kaiser Wilhelm II. feierlich eröffnet und als Kaiser-Wilhelm-Kanal getauft wurde. Schon wenige Jahre später, zwischen 1907 und 1914, musste die Wasserstraße im Zuge des maritimen Wettrüstens nochmals massiv verbreitert und vertieft werden, um den neuen, riesigen Großkampfschiffen Platz zu bieten.
Inmitten dieser Blütezeit des globalen Handels und des rasanten Wachstums der Wasserstraße erbaute die Stadt Kiel im Jahr 1927 die alte Hafenmeisterei im Nordhafen. Als funktionales und zugleich repräsentatives Gebäude konzipiert, zeugt bis heute das in das Portal über dem Eingang eingearbeitete Kieler Stadtwappen von der historischen Bedeutung dieses Ortes. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1948, erhielt der geschichtsträchtige Schifffahrtsweg seinen heutigen Namen: Nord-Ostsee-Kanal (international: Kiel Canal). Als eines der ganz wenigen privaten Ufergrundstücke ist dieses denkmalgeschützte Haus seither ein stiller Zeuge der Zeitgeschichte – und bietet bis heute einen unverbauten direkten Blick auf die rund 30.000 Schiffe, die hier Jahr für Jahr in greifbarer Nähe nur wenige Meter entfernt direkt an der das Grundstück begrenzenden Spundwand vorfahren. Der Blick auf den Kanal mit seinen unzähligen Schiffen ist zu jeder Jahres- und Tageszeit fanzinierend.
Lage-Check
Energie
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Energieausweistyp
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gesetzlich nicht erforderlich
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Wesentlicher Energieträger
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Fernwärme
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Sonstiges
Themenportale
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