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Provisionsfreie Immobilien von privat in Sachsen-Anhalt

Hier finden Sie aus 71 Angeboten Ihre provisionsfreie Immobilie in Sachsen-Anhalt

Steigende Preise auf niedrigem Niveau: In Sachsen-Anhalt werden die meisten Immobilienangebote ohne Makler vermittelt

Sachsen-Anhalt, das Bundesland in der östlichen Mitte Deutschlands, verfügt über eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften und städtischen Regionen: Von der kulturhistorisch interessanten Altmark im Norden des Landes über die landwirtschaftlich geprägte Magdeburger Börde und den landschaftlich reizvollen Nationalpark Harz bis zum Industriestandort zwischen Halle, Merseburg und Bitterfeld-Wolfen. Gut 2,2 Millionen Menschen leben in Sachsen-Anhalt, davon knapp 500.000 in den beiden größten Städten des Landes Halle an der Saale und Magdeburg. Damit gehört Sachsen-Anhalt zu den am dünnsten besiedelten Bundesländern – und die Bevölkerung nimmt weiter ab. Im Jahr 2030, so eine Prognose der Bertelsmann-Stiftung, wird die Einwohnerzahl Sachsen-Anhalts unter die Zwei-Millionen-Marke geschrumpft sein. Auch für die Landeshauptstadt Magdeburg erwarten Experten einen weiteren Bevölkerungsrückgang, und das, obwohl die alte Hansestadt an der Elbe mit dem weltberühmten Magdeburger Dom, der renommierten Otto-von-Guericke-Universität, namhaften Industriebetrieben wie dem Maschinen- und Windenergieanlagenbauer SKET und einer guten Bahn- und Autobahnanbindung unter anderem an die umgebenden Großstädte Leipzig, Berlin und Hannover ihren Bewohnern attraktive Jobmöglichkeiten und ein angenehmes Wohnumfeld bieten kann. Ein weiteres industrielles Zentrum des Landes bildet der sogenannte Chemiepark Bitterfeld-Wolfen mit insgesamt rund 11.000 Arbeitsplätzen. Dort, wo früher das Chemiekombinat Bitterfeld und die Filmfabrik Wolfen ihren Standort hatten, haben sich mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen niedergelassen, unter ihnen die Bayer Bitterfeld GmbH und ein Produktionsbereich des großen Gasproduzenten Linde.

Entspannter Wohnungsmarkt

Attraktiv ist das Bundesland Sachsen-Anhalt für seine Bewohner zudem aufgrund seines entspannten Immobilienmarktes. Beispiel Halle an der Saale: Die mit über 230.000 Einwohnern größte Stadt des Bundeslandes litt in den vergangenen Jahren ebenfalls an einem Bevölkerungsrückgang – mit deutlichen Auswirkungen auf die Mietpreise der Stadt. Überkapazitäten auf dem Wohnungsmarkt haben dazu geführt, dass die durchschnittlichen Mieten der Stadt laut offiziellem Mietspiegel von 2010 bei maximal 5,28 Euro pro Quadratmeter lagen – doch mittlerweile steigen die Preise auch in Halle langsam an. Nun müssen Mieter, so die Angabe des Immobilienportals immobilienscout24, im Schnitt 5,50 Euro/Quadratmeter zahlen, was im Vergleich zu westdeutschen Großstädten jedoch immer noch sehr günstig ist. Eigentumswohnungen kosten hier günstige 1.350 Euro/Quadratmeter, Häuser sind zum Durchschnittspreis von 225.000 Euro zu haben. Und noch ein Vorteil erwartet den Wohnungssuchenden in Halle: Die überwiegende Mehrheit der Immobilien werden hier provisionsfrei angeboten. So sparen sich die zukünftigen Mieter bzw. Käufer die Maklerprovision, und der Anbieter der Immobilie profitiert bei courtagefreien Angeboten von steigenden Interessentenzahlen.

Maklerprovision? In Sachsen-Anhalt nahezu unbekannt

Auch in anderen Teilen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt lebt es sich günstig. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für eine Mietwohnung schwanken zwischen der alten Hansestadt Salzwedel im Norden, der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt Quedlinburg im Harzvorland sowie der berühmten Bauhau-Stadt Dessau laut Statistik von immobilienscout24.de zwischen 4,60 und 5,30 Euro. Dazu kommt: Fast immer werden die Wohnungen in Sachsen-Anhalt ohne Makler, Privat an Privat vermietet – davon können Immobiliensuchende in vielen westdeutschen Großstädten sonst nur träumen.


Wohnen in Halle/Saale:

Quelle: immobilienscout24.de


Wohnen im Altmarkkreis (Salzwedel)

Quelle: immobilienscout24.de


Entwicklung der Einwohnerzahl Halles im Vergleich ostdeutscher Städte

Quelle: Studie: Immobilienmarkt ostdeutsche Bundesländer und Berlin 2012/2013, erstellt von der DG HYP