Ohne Makler geht es auch. Immobilienverkauf und Vermietung für private Verkäufer und Vermieter leicht gemacht.

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Ein Interview mit Henning Evers, Betreiber des Immobilienportals www.ohne-makler.net.

- Herr Evers, wie beurteilen Sie die Chancen eines Immobilienbesitzers, sein Haus oder seine Wohnung ohne die Hilfe eines Maklers zu verkaufen?

Henning Evers: Sehr gut. Die Erfahrung zeigt, dass Anbieter, die ihre Immobilie selbst und ohne Makler anbieten, mehr Anfragen erhalten. Das ist ganz logisch, denn Käufer suchen natürlich bevorzugt Immobilienangebote, für die keine Maklerprovision fällig wird.

- Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ich möchte mein Haus verkaufen. Welche Tätigkeiten nimmt mir ein Makler dabei ab? Und noch viel wichtiger: Welche Aufgaben bleiben an mir hängen?

Henning Evers: Der Makler übernimmt hauptsächlich die Bewerbung der Immobilie, stellt das Angebot ins Internet und schaltet eventuell Zeitungsanzeigen. In der Regel erstellt er auch ein mehr oder weniger gutes Exposé und spricht Termine mit Interessenten und Verkäufern ab. Aber das sind alles Dinge, die der Verkäufer ganz einfach selbst erledigen kann oder auch ohnehin bei der Einschaltung eines Maklers mit organisieren muss.

Die für einen Verkauf wichtigen Unterlagen, wie Grundbuchauszug, Lageplan, Bauzeichnungen, Energieausweis, Wohngeldabrechnung und Teilungserklärung bei Eigentumswohnungen oder Teileigentum, Reparaturrechnungen der letzten Jahre usw. muss der Eigentümer ohnehin selbst zusammenstellen. Auch den Kaufvertragsentwurf wird der Verkäufer entweder mit dem Makler oder gleich mit dem Notar besprechen.

Ein echter Vorteil ergibt sich durch einen Makler also kaum.

- Die Zeitersparnis durch einen Makler ist also weit geringer als gedacht? Das wird Verkäufer und Vermieter aber wenig begeistern.

Henning Evers: Die Zeitersparnis ist tatsächlich minimal. Aber Verkäufer sind oft etwas unsicher, einen Verkauf selbst durchzuziehen zu können und hoffen dann auf fachmännische Unterstützung. Bei guten Maklern ist das auch der Fall, aber es gibt einfach zu viele unprofessionelle Makler. Und der Verkauf ist nicht so kompliziert, wie Makler es gerne darstellen.

- Ein Makler würde hier wahrscheinlich Protest einlegen. Denn das Argument ist natürlich stichhaltig, dass er sein Geld nur im Erfolgsfall erhält und im Gegenzug viel Zeit und auch Geld investiert.

Henning Evers: Das ist sicherlich die Regel, muss aber nicht so sein. Das kommt immer auf den jeweiligen Vertrag mit dem Makler an. Meistens zahlt laut Vertrag auch nur der Käufer die Maklercourtage und viele Makler bieten Ihre Leistung "für Sie als Verkäufer völlig kostenlos" an. Das halte ich für unseriös. Denn spätestens bei den Kaufpreisverhandlungen wird der Käufer einen Teil der Maklercourtage auf den Verkäufer abwälzen wollen, was auch absolut berechtigt ist. Denn Auftraggeber ist in der Regel der Verkäufer und der sollte für die Inanspruchnahme eines Maklers zumindest einen Teil der Maklergebühren übernehmen.

- Wann ist es denn überhaupt sinnvoll, einen Makler einzuschalten?

Henning Evers: Eigentlich nur wenn man ständig oder überwiegend ortsabwesend ist und die Besichtigungen nicht selbst durchführen kann. Dann muss man aber wirklich einen Makler beauftragen, dem man zu 100 Prozent vertrauen kann.

- Der Berufsstand des Maklers genießt ja weithin einen eher schlechten Ruf. Das gilt natürlich vor allem für Mieter und Käufer, die in der Regel die Courtage berappen müssen. Warum aber raten Sie auch den Vermietern und Verkäufern von der Inanspruchnahme eines Maklers ab?

Henning Evers: Wie anfangs gesagt, suchen Käufer und auch ganz besonders Mieter zunächst nach Privatangeboten. Die Maklercourtage schreckt Käufer und auch Mieter ab. Stellen Sie sich einen jungen Mieter vor, mit noch mäßigem Einkommen, der eine neue Wohnung sucht. Auf den kommen an Kosten die Renovierung der bisherigen Wohnung, die Umzugskosten, die Mietsicherheit von zwei bis drei Monatsmieten und eventuell noch erforderliche Anschaffungen zu. Und nun soll er auch noch zwei Monatsmieten an den Makler zahlen. Da ist es doch nur logisch, dass Wohnungssuchende bevorzugt Privatangebote suchen. Das hat für Vermieter genauso wie für Verkäufer den Vorteil, dass sie mehr Anfragen erhalten und ihre Objekte schneller vermieten oder verkaufen.

Das gilt besonders außerhalb von Ballungszentren, wo das Angebot an Wohnraum relativ groß ist. Wir hören sehr oft von Kunden, dass über einen vorher beauftragten Makler praktisch nichts passiert ist und dass ab dem Zeitpunkt, ab dem Sie den Verkauf selbst in die Hand genommen haben, jede Menge Anfragen kommen.

- Welche Rolle spielt das Internet bei den Veränderungen im Immobiliengeschäft? Haben Makler einen schwereren Stand seit Verkäufer und Käufer sich online "selbstständig" gemacht haben?

Henning Evers: Wer ein neues Zuhause sucht, geht nicht mehr zu einem Makler, sondern sucht selbst nach passenden Angeboten im Internet und dort eben bevorzugt nach provisionsfreien Angeboten.

- Das Internet bietet also eine sinnvolle Alternative zur Einschaltung eines Maklers?

Henning Evers: Alternative ist vielleicht nicht ganz richtig, aber das Internet macht den Verkauf ohne Makler erheblich leichter. Zudem bieten wir mit dem Immobilienportal www.ohne-makler.net dem Selbstvermarkter ganz erhebliche Vorteile. Vor allem eine Zeitersparnis bei der Internetanzeige, weil das Angebot automatisch auf die größten Portale übertragen wird. Dass heißt, er muss es also nicht doppelt und dreifach auf den verschiedenen Portalen eingeben. Außerdem kann er ganz einfach wirksame Verkaufsschilder "zu verkaufen - von Privat" mit seiner Telefonnummer bestellen. Und für eine Zeitungsanzeige, die wir stets zusätzlich empfehlen, zahlen wir sogar einen Zuschuss.

- Sie sagen, der Verkauf ohne Makler ist durch das Internet einfacher geworden. Das ist für Verkäufer sicher richtig. Aber Kaufwillige und Wohnungssuchende stoßen natürlich auch auf den Immobilienseiten ständig auf die Angebote von Maklern. Was können Sie diesen Interessenten raten?

Henning Evers: Ja, das ist schon mit etwas Mühe verbunden, provisionsfreie Immobilien rauszufiltern. Aber das ist eben noch einmal ein Vorteil bei uns, auf ohne-makler.net sind garantiert alle Angebote für den Mieter oder Käufer courtagefrei.

- Online finden also beispielsweise Verkäufer von Immobilien und Kaufwillige zueinander. Manch ein Interessent scheut aber sicher doch vor der Vielzahl der Immobilienseiten zurück. Oder anders gesagt: Wo werde ich am schnellsten fündig?

Henning Evers: Je verwirrender die Anzahl der Immobilienportale ist, umso mehr setzen sich die Branchenführer wie ImmobilienScout, Immonet oder auch immobilien.de durch. Hier findet man die meisten Angebote.

Deshalb ist für den Anbieter wichtig, auf mehreren großen Portalen sein Angebot zu zeigen.

- Immobilienseiten im Internet gibt es mittlerweile viele, die sich durch unterschiedliche Laufzeiten der Angebote und jeweils andere Preisstrukturen auszeichnen. Welchen Rat können Sie Hausverkäufern und Vermietern hier mit auf den Weg geben?

Henning Evers: Nun ja, da sollte man sich ein wenig informieren, wichtig sind wie gesagt die großen Portale wie ImmobilienScout, Immonet, immobilien.de und die kann man mit einer Anzeige auf ohne-makler.net einfach durch einen Klick mit buchen.

- Der Name Ihrer Immobilienseite www.ohne-makler.net ist also Programm. Was genau bieten Sie Ihren Kunden an?

Henning Evers:

  1. Eine interessante Seite mit ausschließlich courtagefreien Angeboten, hier sollten wirklich alle Selbstvermarkter Ihr Angebot inserieren.
  2. Die automatische Übertragung der bei uns eingegebenen Anzeige, mit sämtlichen Daten, Bildern und Texten auf diverse andere Portale.
  3. Einen Zuschuss zu einer zusätzlich geschalteten Zeitungsanzeige.
  4. Ein wirkungsvolles Verkaufsschild "zu verkaufen - von Privat" mit der jeweiligen Telefonnummer des Anbieters.
  5. Bieten wir auf unserer Seite diverse Tipps zum Exposé und zum privaten Verkauf allgemein.

- Interessant, Sie greifen also auch im Internetzeitalter auf die traditionellen Mittel wie Verkaufsschild und Zeitungsanzeige zurück?

Henning Evers: Ja, es ist doch wichtig, dass man sein Angebot möglichst 100 Prozent der potenziellen Interessenten vor Augen hält. Lässt man eins der drei Werbemittel - Internet, Zeitung, Verkaufsschild - weg, wird ein größerer Prozentsatz der möglichen Käufer oder Mieter das Angebot nicht sehen.

- In einem Satz gefragt: Warum soll ein Vermieter oder Verkäufer einer Immobilie nun gerade auf ohne-makler.net inserieren, wo es doch so viele größere und bekanntere Immobilienportale gibt?

Henning Evers: Ganz einfach, 16 auf einen Streich, weil er 16 Fliegen (Portale) mit einer Klappe schlägt. Einmal die Objektdaten, Bilder und Texte am PC auf ohne-makler.net eingegeben und schon ist das Angebot auf 15 weiteren Portalen zu sehen, darunter eben auch die Branchenriesen ImmobilienScout und Immonet wie auch immobilien.de und darüber hinaus noch auf Immobiliensuchmaschinen wie immobilo.de und trovit.com.

Warum soll man es umständlich machen, wenn es so einfach geht?

- Herr Evers, wir bedanken uns für das Gespräch!

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